Das beste Tool, mit dem Sie Ihre USPs und Mehrwerte finden.

Design Thinking Methoden – Teil 3: USP-Battlefield
In unserer Reihe "Design Thinking für Ihr B2B Marketing" stellen wir Ihnen hilfreiche Tools vor, die Sie in Ihrem strategischen Marketing unterstützen. 
Hier geht es um das USP-Battlefield, mit dem Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale (UPSs) finden.
Design Thinking ist ein kreativer Ansatz zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen aus Kundenperspektive. Nutzen Sie die agilen Methoden dieser Arbeitsweise, um Ihr B2B-Marketing nach vorne zu bringen.

1. Was sind USPs überhaupt?


Einzigartige Nutzenversprechen Ihrer Lösungen und Produkte, die Sie gegenüber dem Angebot Ihrer Marktbegleiter abgrenzen, nennt man auch Unique Selling Points (kurz: USPs). USPs können einzigartige Produkte und Dienstleistungen sein, aber auch ein unverwechselbares Image.

Das Problem ist oftmals, dass „guter Preis“, „top Qualität“ oder „schnelle Reaktion“ bereits als USP missverstanden werden. Das USP-Battlefield hilft Ihnen, Ihre wahren USPs von vermeintlichen USPs zu trennen. Es unterscheidet die Nutzen wie folgt: 

  • Basisnutzen
    Grundsätzlicher Nutzen für den Kunden (mein Rad ist rund)
  • Zusatznutzen
    Weiterer Nutzen, der noch kein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Konkurrenten abbildet (mein Rad läuft auf einem Kugellager)
  • wahren USP
    Einzigartiges Markenversprechen und Kundennutzen (mein Rad ist leichter als andere)

2. Wie Sie Ihre wahren USPs herausfinden


Nutzen Sie das USP-Battlefield!

Das USP-Battlefield unterstützt Sie in diesem Prozess, indem es aus einer Vielzahl Ihrer vermeintlichen Unique Selling Points, die Quintessenz herausfiltert. Wie dies genau funktioniert, erfahren Sie im Folgenden:

  1. Zeichen Sie sich ein Battlefield auf, indem Sie zwei Achsen aufmalen: x-Achse (Relevanz für den Kunden) und y-Achse (Grad der Einzigartigkeit). Teilen die Das Feld in vier Quadranten, wie in unserem Blaupause-Template.
  2. Sammeln Sie nun in Kleingruppen oder allein jeweils 5–10 Features, die Sie als USP einordnen würden.
  3. Nun wird es interessant! Platzieren Sie die gesammelten Features der Reihe nach auf dem USP-Battlefield, indem Sie die vermeintlichen USPs nach dem Grad Ihrer Einzigartigkeit und der Relevanz für den Kunden einordnen. 
  4. Finden Sie jetzt Ihre wahren USPs, indem Sie sich nur auf die oberen Quadranten fokussieren! Seien Sie kritisch! Sie sollten so lange aussortieren, bis Sie idealerweise pro Zielgruppe bzw. pro Produkt bei maximal einem USP (deshalb ist er ja „unique“) in einem der oberen beiden Quadranten landen.

Dieses Tool ist so einfach wie genial. Probieren Sie es aus!

 

Falls Sie mehr über Design Thinking und effektive Tools erfahren möchten, schauen Sie sich die anderen Teile unserer Design-Thinking-Reihe an! Beispielsweise über den Hintergrund von Design Thinking und das Canvas-Tool oder wie Ihnen die Customer Journey hilft, Ihre Leads an allen Touchpoints zu überzeugen!

Yvonne Willmer

Yvonne Willmer

Bei Blaupause besteht meine Hauptaufgabe darin komplexe Projekte für Industriekunden zu strukturieren und zu betreuen. Hin und wieder schreibe ich aber auch Blog-Artikel und Social Media Beiträge zu B2B-Themen, die mir am Herz liegen. Sie haben bereits einige unserer Anregungen in die Tat umgesetzt? Dann freue ich mich, wenn Sie mir von Ihren Ergebnissen berichten.
     

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